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Ein sehr beliebter Treffpunkt sowohl für Besucher  als auch die  Einwohner São Filipes ist das Pipi’s. Afrikanisches Ambiente, afrikanische Küche, Musik von Radio Kriola, Cocktails und Live-Auftritte lokaler Künstler.

Von der Terrasse hat man einen phantastischen Blick über die Dächer der Altstadt und auf die Insel Brava, hinter der am frühen Abend die Sonne untergeht.

Im Vergleich mit dem Gemüsemarkt geht es auf der sucupira, dem Kleidermarkt eher ruhig und beschaulich zu.

Das Casa da Memoria ist nicht nur ein Museum zur Stadtgeschichte (geöffnet Mi, Do, Fr 10.00 - 12.00Uhr), sondern auch ein Ort, an dem sich die Schweizerin Monique Widmer bemüht, sowohl Einheimische wie auch Touristen auf eine lebendige Art mit der Geschichte São Filipes und Fogos vertraut zu machen

Der Besuch der katholischen Kirche bietet in der Nachmittagshitze nicht nur eine andächtige Stille sondern auch eine willkommene Erfrischung. Sie wurde von 2004 bis 2007 renoviert, im März 2007 feierlich eingeweiht und auch die Turmuhr wurde nach 50 Jahren wieder in Stand gesetzt.

Auf der anderen Seite eines Taleinschnittes, der ribeira, liegt ein privater Friedhof, der von reichen Einwohnern gegründet wurde

Am Nachmittag begegnet man überall den Schülern des liceu. Das entspricht etwa dem deutschen Gymasium. Eine Schuluniform ist obligatorisch, so daß die Schüler nicht zu übersehen sind - ebensowenig die “Schulbusse”.

Ein Wallfahrtsort für alle Flugreisenden ist das örtliche Büro der kapverdischen Fluggesellschaft TACV. Hier kann man seine Inlandsflüge rückbestätigen lassen (wichtig!), Flüge umbuchen, wenn man doch noch etwas länger in São Filipe bleiben möchte, oder sich vergewissern, daß die gebuchten Flüge auch tatsächlich durchgeführt werden. Es kann schon mal vorkommen, daß die Reisepläne vom bruma secca durchkreuzt werden. Dann ist so viel feiner Staub in der Luft, daß Flüge wegen der Sichtbehinderung verschoben werden müssen.

Gegenüber liegt das Büro von Agenamar. Dort erfährt man das Neueste über die Schiffsverbindung nach Brava.

 

Restaurants im Centro Histórico

Wenn sich gegen Abend der Hunger regt, gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten: das Pipi’s, das neben landestypischen Gerichten auch Langusten und afrikanische Küche anbietet,  Ebenfalls empfehlenswert sind das Tropical, das Calerom und das Casa Cinema in der Nähe des Hotels Xaguate. Dann gibt es noch das seafood bei der katholischen Kirche, die Churasceira africana schräg gegenüber der Apotheke, das Arco Iris, das auch Hamburger und Pizza serviert, das Lua Negra mit italienischen Gerichten auf der Karte und vollständig ist diese Aufzählung immer noch nicht.

Die Speisekarte ist oft umfangreicher, als das tatsächliche Angebot. Das hängt damit zusammen, daß das Ergebnis des Fischfangs und auch das Angebot auf dem Gemüsemarkt variiert und zeigt, dass die Küche möglichst frische Ware verarbeitet.

Fogo bei Sonnenuntergang (Foto von Christian Fu Müller)

Für Nachtschwärmer

Regelmäßig live-Musik mit Tanz gibt es am Wochenende im Tropical ab 23.00 Uhr. Auch andere Restaurants und Bars engagieren am Wochenende häufig lokale Musikgruppen. Oft trifft man den mittlerweile auch international bekannten Sänger und Gitarristen Michel Montrond oder Tony aus Mosteiros, die kapverdische Coladeiras und Mornas spielen.

Noch etwas später dröhnt Funana und Cabozouk in der Disco Venus. Sie liegt am Ortsausgang Richtung Hafen.

Wer die Möglichkeit hat, über den 1. Mai auf Fogo zu sein, kann das größte Volksfest der Insel miterleben, die Festas da Bandeira. Und Karneval gibt es natürlich auch.

Bocaron

Die meisten der hier genannten Orte sind im Stadtplan verzeichnet