Von Fernão Gomes zum Monte Gomes und nach Montinho

Diese Wanderung lässt sich sehr flexibel gestalten und dauert in der Langversion etwa 7 Stunden, die kürzeste Variante liegt bei 3 Stunden.

Die Langversion beginnt in Portela bzw. Bangaeira in der Cha das Caldeiras. Man geht auf der Fahrstrasse ca 1,5 Stunden zum Haus des Forsthüters und kann sich dort den Einstieg zum Monte Gomes zeigen lassen. Er liegt etwa 50 Meter vor der Schranke und führt zunächst steil nach oben.

Im Zweifelsfall hält man sich eher links, denn die rechts abbiegenden Pfade führen wieder hinunter. Nach 45 Minuten ist der anstrengendste Teil des Weges überstanden.

Man gelangt jetzt in eine Zone, in der noch intensiv Landwirtschaft und besonders Weinanbau betrieben wird.

Mitunter nimmt die Landschaft einen fast parkähnlichen Charakter an. Der Weg führt zunehmend über Hänge aus grober Lavaasche.

Auf dem letzten Kilometer ist der Weg nicht mehr eindeutig zu erkennen, man geht einfach über das Aschefeld hinauf auf den Monte Gomes

Von dort gibt es einen traumhaften Blick auf den Pico do Fogo. In der Chá ist der Ort Bangaeira zu erkennen, die dunkle Lava der letzten Eruption von 1995 und die bräunliche Lava, die aus vorangegangenen Ausbrüchen stammt.

Auf dem Rückweg kann man sich nach ca. 500 Metern entscheiden, ob man auf der gleichen Strecke nach Fernão Gomes zurückkehren will oder eine Rundwanderung über Montinho vorzieht. In diesem Fall biegt man nach links in eine Ribeira ein, an der in einiger Entfernung eine strohgedeckte Hütte zu erkennen ist. Einen Weg gibt es zunächst nicht, die Hütte ist aber einfach zu erreichen.

Dort angekommen hält man sich eher links und folgt einem Pfad noch etwa einen Kilometer bis zum Haus Montinho. Hier beginnt ein befahrbarer Höhenweg, der nach Fernão Gomes zurückführt, wenn man sich an den Gabelungen konsequent rechts hält.

Dann setzt sich wieder der schon bekannte Weg nach Bangaeira oder Portela fort.

Für diese Strecke kann man auch ein aluguer mieten. Dies muss man vorher im Ort aushandeln. Bei den Preisen sind die Fahrer mit Hinweis auf die schlechte Fahrbahnbeschaffenheit allerdings nicht zimperlich: 2000 ECV pro Strecke.