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Kapuziner starten das Weinbauprojekt
Sao Filipe, 5.12.2006 – Das Weinbauprojekt, das die Kapuziner auf der Insel Fogo umsetzen wollen, begann in der vergangenen Woche mit der Vorbereitung von ca. 25 Hektar Anbaugebiet in den höher gelegenen Bereichen von Sao Filipe.
Das Projekt, das den Erhalt des Gesundheitszentrums Sao Francisco de Assis unterstützen soll, ist in der Gegend um Maria Chaves in einem Gebiet oberhalb von 700 Metern angesiedelt. Das Grundstück wurde den Kapuzinern vom staatlichen Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft (MAA) für die Dauer von 40 Jahren unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
Neben der Einfuhr von Weinstöcken aus Europa zur Herstellung von fünf verschiedenen Weinarten umfasst das Projekt auch den Bau eines Weinkellers und einer Wasserleitung von Monte Grande für die Tröpfchenbewässerung, die Verbesserung der Zufahrtswege, die Versorgung mit Elektrizität und den Bau einer Raststätte für Touristen durch die Renovierung des „casa antiga“.
Um das Projekt, dessen Gesamtkosten auf etwa zwei Millionen Euro ( ca. 222000 contos) veranschlagt sind, durchführen zu können, konnten die Kapuziner mit der Überlassung des Anbaugebietes und Hilfen bei der Wasserversorgung für die Bewässerung rechnen.
Für die Bereitstellung des Wassers wird das Nationale Institut für Wasserressourcen die Pumpe am Brunnen von Monte Genebra durch eine andere mit größerer Leistung ersetzen und eine Wasserleitung zwischen Monte Grande und Maria Chaves verlegen. Materialien, Rohre und andere Ausrüstungsgegenstände werden dafür von den Kapuzinern bereitgestellt.
Das MAA wird sich seinerseits mit der Bereitstellung von Arbeitern für die Erdarbeiten beteiligen und die kreisübergreifende Gesellschaft Aguabrava wird Techniker für die Verlegung der Rohre stellen.
Wie Inforpress erfuhr, werden in den ersten 4 Jahren etwa 50 Kubikmeter Wasser pro Tag benötigt, was dem Brunnen von Monte Genebra, der für die Versorgung der Bauern angelegt wurde, nicht schaden soll.
Der Preis für die Wasserversorgung ist mit 50 Escudos pro Kubikmeter der gleiche, wie für die Bauern. Allerdings haben die Kapuziner eine Befreiung von dieser Abgabe beantragt..
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