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Manuel Veiga: Restaurierung der Kirche von Sao Filipe ist ein Beispiel für die Wiederherstellung des kulturellen Erbes
Sao Filipe, 12.2.2007 – Kultusminister Manuel Veiga sagte am Sonntag, die Restaurierung und Wiederherstellung der Hauptkirche Nossa Senhora da Conceição in Sao Filipe sei ein Beispiel, dem man bei der Wiederherstellung anderer Kulturgüter des Landes folgen sollte.
“Als ich das erste Mal nach der Restaurierung die Kirche betrat, empfand ich eine große Freude. Mit geringen Mitteln und einheimischen Arbeitern konnten wir eine großartige Leistung vollbringen,” erklärte Manuel Veiga, der die Regierung bei der Segnung der Kirche, die ein herausragendes Gebäude im historischen Zentrum der Stadt Sao Filipe darstellt und vor mehr als 150 Jahren errichtet wurde, vertrat.
Der Minister bemerkte, Sao Filipe sei eine “Stadt der Erinnerungen” und die Kirche nähme einen hervorgehobenen Platz ein. Deshalb sei es eine Ehre für die Regierung, an der Restaurierung beteiligt gewesen zu sein.
Manuel Veiga betonte die Sorgen der Regierung hinsichtlich der Wiederherstellung des religiösen Kulturerbes des Landes und kündigte an, er werde mit den Religionsgemeinschaften darüber sprechen, wie man die kulturellen Hinterlassenschaften insgesamt wiederherstellen könne.
“Unsere Besorgnis gilt aber nicht nur den religiösen Kulturgütern,” sagte der oberste Kulturwächter und fügte hinzu, in Sao Filipe stünde die Erfassung der bestehenden Kulturgüter an erster Stelle, da es von ihnen viele gäbe und viele erhalten werden müßten.
Laut Manuel Veiga ist diese Erfassung nötig, damit das Gesetz entsprechend angewandt werden kann und er fügte hinzu, an erster Stelle stünden die Städte Sao Filipe, wo der Prozess begonnen hätte, sowie Praia und Mindelo.
Der Präsident der Republik, Pedro Pires, war ebenfalls Zeuge der Restaurierung dieses architektonischen Kleinodes der Stadt, die er in verschiedenen Phasen miterlebt hat.
Der Staatschef sagte, es handele sich hier um “eine große Aufbauleistung”, die der Pfarrgemeinde, der Kirche und der Stadt noch mehr Würde verleihe und er beglückwünschte alle, die an der Restaurierung mitgewirkt haben.
Die Segnungszeremonie der Kirche fand unter der Leitung des Bischoffs von Santiago, D. Paulino Évora und der Teilnahme von Hunderten Katholiken und Nichtkatholiken statt.
Allerdings verhehlten einige mit der katholischen Kirche verbundene Personen ihre Unzufriedenheit mit einigen Aspekten des Wiederaufbaus nicht. Dazu gehört insbesondere der Vorplatz, an dem einige Änderungen vorgenommen wurden.
Gilda Barbosa, die zu der Veranstaltung nicht erschienen war, hatte auf dem Balkon ihres Hauses, keine 150m von der Kirche entfernt gelegen, eine schwarze Fahne zum Zeichen ihres Widerstandes gegen diese Änderungen gehißt. Sie haben Ähnlichkeit mit den Maßnahmen der Stadtverwaltung auf einigen Plätzen der Stadt, die ihrer Meinung nach das Stadtbild verschandeln.
Die Kirchturmuhr, die vom ehemaligen Botschafter der USA in Cabo Verde repariert wurde, wird später in einer Zeremonie eingesetzt, an der er auch teilnehmen wird.
Mit der Restaurierung der Kirche und anderer Gebäude (Sobrados) gewinnt das historische Zentrum der Stadt ein neues Gesicht und eine erhöhte Aufmerksamkeit der Stadtverwaltung ist gefordert, um insbesondere Akte von Vandalismus zu verhindern
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