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Illegale Emigranten werden in der Halle der Unicoop in Sao Filipe untergebracht
Sao Filipe, 15.7.2007 - Die 131 illegalen Emigranten (offizielle Anzahl) von der afrikanischen Westküste, unter denen sich fünf Frauen und ein Kind befinden, kamen am Sonnabend um 23.30 Uhr in Sao Filipe an und wurden in der Halle der Vereinigung der Kooperativen der Insel Fogo (UNICOOP) untergebracht
Der Regionalleiter der Nationalen Polizei (PN), Renato Fernandes bestätigte die endgültigen Daten und versicherte, dass die Betroffenen in dem genannten Zentrum, dass wie er sagte über ideale Bedingungen und ausreichende Sicherheit verfügt, untergebracht bleiben, bis weitere Beschlüsse gefaßt würden.
Er sagte, dass der Innenminister und andere nationale Vertreter dabei seien, den Vorfall einzuschätzen und es jetzt an ihnen sei, geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
Noch im Ort Igreja (Mosteiros) wurde den illegalen Emigranten, die mit einem Schiff von 15 Metern Länge und ohne jede Kommunikationsausrüstung gekommen waren, von der Bevölkerung Kleidungsstücke angeboten und die örtlichen Behörden sorgten für gesundheitliche Basisversorgung und eine leichte Mahlzeit.
Das Schiff, eine Piroge unter der Flagge von Guinea-Conakry, wurde von zwei örtlichen Seeleuten in Begleitung von Vertretern der Wasserschutzpolizei von Mosteiros in den Hafen Vale dos Cavaleiros gebracht.
Das Ziel der aus Senegal, Guinea-Conakry, Ghana und wahrscheinlich noch weiteren Ländern stammenden überwiegend jugendlichen Emigranten war es, Europa und speziell Spanien zu erreichen.
In Mosteiros wurden 30 gesundheitlich behandelt, mindestens einer wurde zur Ambulanz gebracht und zwei weitere befinden sich gegenwärtig zur Beobachtung im Regionalkrankenhaus von Sao Filipe.
Nach den vorliegenden Informationen erlitten viele Illegale einen Schwächeanfall, als sie von Bord gebracht wurden und trotz der Versorgung kamen einige in Sao Filpe mit Zeichen von Entkräftung und Schwindelanfällen an.
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