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Staatliche Subventionen für das Weinbaugebiet Maria Chaves
São Filipe, 27.3.2009 (Eigener Bericht) - Laut einem Bericht der Wochenzeitschrift “Asemana” wurden neben einigen Weinpflanzen bereits 150 Obstbäume, hauptsächlich Apfel, Birne, Kirsche und Pfirsich, gesetzt und in wenigen Tagen wird das Weinbauprojekt des Kapuzinerordens auch mit Wasser versorgt. Das ist das Ergebnis eines Kompromisses zwischen den Kapuzinern, der Wasserversorgungsgesellschaft Aguabrava und den staatlichen Stellen.
Im Einzelnen gibt es folgende Vereinbarungen: Das Weinbauprojekt wird aus einem neuen Brunnen zwischen Forno und Penteada versorgt, der etwa 300 m³ Wasser täglich liefern wird. Das ist etwa das Doppelte des Wasserbedarfs des Weinbauprojektes, so dass auch die Wasserversorgung der Region verbessert wird. Das Bohrloch wird in etwa 10 Tagen fertiggestellt sein und der dann mit den entsprechenden Pumpen ausgerüstete Brunnen wird in ca. 3 Monaten betriebsbereit sein. Bis dahin wird das Projekt mit Wasser aus dem Bohrloch Monte Genebra Nr. 8 versorgt.
Der Wasserpreis für die Region Fogo und Brava wurde auf 190,00 ECV pro Tonne festgelegt. Aguabrava liefert das Wasser zu einem reduzierten Preis von 110,00 ECV an die Kapuziner und erhält für jede Tonne einen staatlichen Zuschuß von 55,00 ECV. Im Gegenzug tragen die Kapuziner die Installationskosten für den neuen Brunnen und die Wasserleitung bis zum Weinbauprojekt.
Der Landwirtschaftsingenieur und technische Projektleiter Manuel Kowalew teilte mit, dass in Italien 60 Container mit Maschinen und Ausrüstungsgegenständen für den zukünftigen Weinkeller bereitstünden, die verschifft würden, sobald der Ort für den Aufbau der entsprechenden Gebäude festgelegt worden sei.
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