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Unser eigentliches Reiseziel war Tarrafal, eine kleine Hafenstadt an einer langgestreckten Bucht im Südwesten der Insel. Auf eine Empfehlung von Pitt Reitmaier hin mieteten wir uns in der Pensão Alice ein (DZ 1200ECV ohne Frühstück) und um es gleich zu sagen - es hat uns sehr gut gefallen. |
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Madame Alice führt eine gute Küche mit einem abwechslungsreichen Abendessen, auch für Gäste, die nicht bei ihr übernachten. Man sollte sich aber im Laufe des Tages anmelden. Gutes haben wir auch über die Pensão Maria de Monte gehört, wir hatten nur keinen Grund, es auszuprobieren. |
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Wie die meisten Hafenstädte hat auch Tarrafal eine spezielle Atmosphäre und Lebendigkeit - besonders, wenn die Fischer gegen 14Uhr mit ihrem Fang zurückkommen. Die Küste ist bekannt für großen Fischreichtum, besonders Thunfisch und blue marlin werden im Sommer auch von Sportfischern gefangen. Einheimische Fischer fangen selbst 100kg-Fische nur mit der Leine und der bloßen Hand, selbst Handschuhe sind verpönt, weil dann das richtige Gefühl fehlt - und die entsprechenden Narben haben sie natürlich auch. Der Kampf mit dem Fisch dauert dann so 2-3 Stunden. |
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Direkt im Ort gibt es einen Strand mit einem Pavillon, der in manchen Nächten als Bar für spontane Parties dient. Tarrafal hat eine richtig gute Musikerszene. |
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Auch ein paar Schritte weiter nach Süden kommen noch mehrere Strände, der erste liegt etwas dicht am Müllplatz und dem Ort, den man besucht, wenn man kein eigenes Klo hat. Aber die anderen sind sauber und das erste Bad war herrlich. |
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Überhaupt entpuppte sich Tarrafal als Badeort - kurz nachdem man die Stadt in nördlicher Richtung verlassen hat, erreicht man wieder einen Strand mit feinem schwarzen Sand und Felsen, die den ganzen Tag über Schatten spenden.....auch wenn man über Mittag etwas enger zusammenrücken muß . |
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